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7 GUTE GRÜNDE
FÜR UNTERNEHMENSGRÜN
Johannes Angele (Dipl.-Ing. FH) Angele Maschinenbau
Schmiedefeuer, Rauchgasreinigung Ochsenhausen (Ba.-Wü.)
Schon immer hat mich gestört, daß von Unternehmerseite
massive Forderungen zur Lockerung der Umweltauflagen kamen, daß
sie mit hohem Finanzeinsatz Lobby-Arbeit betreiben, um Abgeordnete
und Behörden zu beeinflussen.
Ich kann nicht akzeptieren, daß Unternehmer weiterhin ans
grenzenlose Wachstum glauben und letztlich nur kurzfristige Perspektiven
entwickeln, nach dem Motto: Nach uns die Sintflut. Bei den meisten
Unternehmern steht die Gewinnmaximierung im Vordergrund und ich
vermisse soziales Verantwortungsgefühl.
Als ich über die Lokalpresse von der Gründung eines ökologisch
orientierten Unternehmerverbandes erfuhr, der sich politisch einmischen
und der eine andere Lobby-Arbeit machen wollte, war ich sofort entschlossen,
da mit zu machen, auch ohne daß ich die Leute von UnternehmensGrün
näher kannte.
Dieser Vertrauensvorschuß wurde nicht enttäuscht. Ich
bin angenehm überrascht über die kompetenten Mitglieder
und das gute zwischen-menschliche Klima. Die Teilnahme an einer
Mitgliederversammlung ist nicht langweilig, wie bei den meisten
Vereinen, sondern unterhaltsam, locker, informativ und effektiv.
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Stephan Baldin
tex-point Martini-Sommer GmbH & Co
Aachener Stiftung Kathy Beys
Warum
ich zwei Mitglieder bei UnternehmensGrün bin
Im Februar 1993 habe ich das erste Mal von UnternehmensGrün
gehört. Ich war damals auf der Suche nach einem ökologischen
Engagement, in dem ich Impulse erfahren kann. Mein Unternehmen tex-point
Martini-Sommer GmbH & Co. KG ist im Heimtextilieneinzelhandel
tätig, wir verkaufen in Fachmärkten ganz konventionell
Betten & Gardinen. Ich habe dieses Engagement bewusst als Ergänzung,
als Anregung gesucht und nicht etwa, weil ich ein "Öko-Händler"
bin.
Bei UnternehmensGrün hat mich von Anfang an fasziniert, dass
dort ökologische Lobby-Arbeit geleistet wird und nicht nur
kurzsichtige Interessenklüngelei.
Ich habe zuerst im Umfeld von UnternehmensGrün, später
als Mitglied und als Vorstand genau das gefunden, was ich gesucht
habe: Interessante Gespräche, kreative Denkansätze, die
über den (All-)Tag hinaus reichen, und vor allem tolle Leute.
Die Zusammenarbeit mit den anderen VorständlerInnen gehört
mit zu meinen positivsten Erlebnissen der letzten Zeit.
Aus dem Nachlass meiner vor zwei Jahren verstorbenen Frau ist die
Aachener Stiftung Kathy Beys entstanden, die eine der grossen deutschen
Umweltstiftungen wird. Die Stiftung fördert als Schwerpunkt
nachhaltiges regionales Wirtschaften, vor allem in der Region Aachen
und der Euregio Maas-Rhein, also im Dreiländereck von D-NL-B.
Heute bin ich zwei Mitglieder, denn auch die Stiftung ist Mitglied
bei UnternehmensGrün. Die Stiftung ist Sponsor der nächsten
Jahrestagung in Köln - dort kann man mehr über sie erfahren.
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Gaby Danner
Unternehmensberatung Hamburg
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- weil es mir irgendwann nicht mehr gereicht hat, alle vier
Jahre ein Kreuzchen zu machen und dann bis zur nächsten
Wahl den Mund zu halten,
- weil es mir nicht mehr egal ist, welche Politik im Namen
von Wirtschaft, Wachstumsgläubig-keit und angeblicher
Standortsicherung gemacht wird,
- weil ich es unerträglich finde, daß mit unseren
Steuergeldern die Vernichtung von Arbeits-plätzen finanziert
wird,
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- weil ich regelmäßig wütend werde, wenn
ich die Publikationen der Handelskammer lese - bei der ich
Zwangsmitglied bin und die mit meinen finanziellen Beiträgen
und angeblich in meinem Namen ihre hirnlosen Kommentare
zum Thema Wirtschaft und Ökologie veröffentlichen,
- weil ich nur im Verbund mit Gleichgesinnten eine Änderung
der bisherigen Politik fordern kann,
- weil ich mir auf der Suche nach meiner Interessenvertretung
die Thesen, Programme, Zielsetzungen der Parteien und anderer
Verbände (BUND, B.A.U.M. usw.) angeschaut habe,
- weil ich nur bei UnternehmensGrün mein diffuses,
allgemeines Unbehagen in Worte gefaßt und in realistische
Forderungen an die Politik formuliert fand,
- weil ich dort Denkanstöße, Impulse, Informationen,
Austausch, Unterstützung bekam und bekomme,
- weil ich bei UnternmehmensGrün viele liebenswerte,
kluge und uneitle Menschen getroffen habe, denen es um die
Sache und nicht um Selbstdarstellung und Ausleben von Profilneurosen
geht
- und weil ich mit diesen Menschen auch mal feiern, lachen,
tanzen und alle Fünfe gerade sein lassen kann
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Edith Memmel Obermeisterin
Keramik-Werkstatt Burgstall Mitwitz (Bayern) und Rügen
Einen
eigenen Betrieb haben: darunter habe ich mir nie vorgestellt, mich
nur mit Produktion, Verkauf und Personal herumzuschlagen. Aber zu
den Hochzeiten der Ökologie- und Friedensbewegung war es nicht
einfach, das Interesse an
wirtschaftlichen Fragen mit denen nach der "Zukunft des Globus"
zusammenzubringen. Die in Initiativen und rasch wachsender grüner
Partei Aktiven hatten für wirtschaftliche Fragen keinen Blick.
Und die Berufsverbände waren damals wie heute für ökologische
Fragen, und für eine Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft,
nicht gerade aufgeschlossen.
Die Gründung von Unternehmens-Grün habe ich da als eine
große Chance gesehen. Eine Stimme "mitten aus der Wirtschaft",
die ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften zum Standardmodell
in unserem Land machen will - und dafür aber nicht nach
dem Staat greint, sondern als Pionier mit dem eigenen innovativen
Beispiel vorausgeht; ein professionelles Team, das über
die Rolle von Frauen als Pionierinnen für innovative Modelle
in der Arbeitsorganisation nicht lange hin- und herreden muß,
sondern sie aktiv fördert.
Und der weit und breit einzige Verband, der auch politisch unbequeme
Konzepte und Debatten laut und deutlich anstößt,
weitertreibt und dabei kein Tabu und keine Berührungsangst
kennt .
Heute ist das Vorstandsamt bei UnternehmensGrün die beste
Nebenarbeit, die ich mir in den letzten Jahren aufgeladen habe.
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Georg Salvamoser
Solar-Energie-Systeme GmbH,
Solar-Fabrik GmbH, Freiburg
Auf
UnternehmensGrün wurde ich durch die Medien aufmerksam.
Es hat mich angesprochen, daß eine Organisation die Interessen
ökologisch orientierter Unternehmer in der Politik und der
Öffentlichkeit vertritt. Wer mittel- und langfristig die notwendigen
ökologischen Belange in unser wirtschaftliches Handeln einbinden
will, muß dies laut und deutlich reklamieren und öffentlich
Flagge zeigen.
Deshalb ist die Interessenvertretung UnternehmensGrün ein
Muß für mich, da ein einzelner Unternehmer gegen die
etablierten Lobby-Organisationen keine Chance hat. Das ökologische
Verhalten eines einzelnen fließt an den wichtigen Entscheidungsstellen
unbemerkt vorbei. Diesen Zustand gilt es zu ändern. Dazu
brauchen wir eine starke Verbandsführung.
Durch meinen Beitritt und meine Aktivitäten bei UnternehmensGrün
sehe ich die Möglichkeit, dieses Ziel effizient umzusetzen
und ein Gegengewicht zu der etablierten und umweltschutzignorierenden
Wirtschaft aufzubauen. Erwähnen möchte ich auch die vorbildliche
Unterstützung durch die Verbandsführung, wofür ich
mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte.
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Dr. Christoph Steinhardt
RST Stahlbau GmbH & Co. KG Niederlauer (Bayern)
Von
UnternehmensGrün hörte ich das erste Mal im bayerischen
Rundfunk, wo über diesen ungewöhnlichen Unternehmerverband
berichtet wurde.Da ich mit der Rückständigkeit und
Trägheit
der etablierten Wirtschaftsverbände unzufrieden war, und mir
andererseits die Notwendigkeit zu politischer Einflußnahme
in Umwelt- und Wirtschaftsfragen immer klarer wurde, kam ich
zu UnternehmensGrün.
UnternehmensGrün ist mein Lieblingsverband, da hier Leute
zusammenfinden, die Unternehmer sind, aber dennoch ihre gesellschaftliche
und (umwelt-) politische Verantwortung ernst nehmen. Wir haben
mit UnternehmensGrün auch ein Sprachrohr und Diskussionsforum
der vielbeschworenen "mittelständischen Unternehmer",
die in den etablierten Verbänden und Kammern viel zu wenig
Gewicht haben, obwohl sie die Mehrzahl der Ausbildungs- und Arbeitsplätze
in Deutschland stellen und Gewinne nicht ins steuergünstige
Ausland transferieren.
UnternehmensGrün ist ein Lichtblick in der Verbands- und
Politikszene, weil dort Visionen für den nicht mehr aufschiebbaren
Umbau unserer Gesellschaft entworfen werden. Daran möchte
ich mich gern beteiligen.
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Ines Wrusch
Innenarchitektin HAK, Hamburg
"Die
Visionen vom humanen Geschäft: Umsatz/Gewinnstreben und soziales
Verhalten: Wie schaffen Sie den Spagat?" war der Titel eines
Workshops, an dem ich kürzlich teilnehmen konnte.
Die Einsicht, dass es diesen Spagat gar nicht geben muss, verdanke
ich auch UnternehmensGrün. Der vermeintliche Konflikt zwischen
marktorientierter Selbständigkeit ("... es geht ums Geldverdienen")
und verantwortlichem Handeln, das sinnvoll, zukunftsorientiert ist
und Spaß macht, löst sich auf. Ich habe es selber in
der Hand, muss den Wahnsinn nicht mitmachen und finde bei UnternehmensGrün
Menschen, die genau das auch erkennen: Unternehmerinnen, für
die verantwortliches Wirtschaften einen höheren Stellenwert
hat als nackte Gewinnmaximierung, für die Mitarbeiterinnen
nicht nur menschliche Ressourcen sind, für die das Arbeiten
etwas mit Lebensfreude zu tun hat.
Teil dieses Netzwerkes zu sein, empfinde ich enorm bereichernd.
Der Verband verschafft sich Gehör, mischt sich ein und wirkt
mit bei den Weichenstellungen in der Politik. "Ganz oben"
gehört zu werden, erfüllt mich mit Zuversicht: Wir können
etwas bewegen!
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