taz - die tageszeitung

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taz - die tageszeitung

Seit Mai ist nun auch die taz – http://www.taz.de - Mitglied von UnternehmensGrün. Als Zeitung wird sie den allermeisten Empfängern dieses Newsletters wohl bekannt sein - http://www.taz.de/pt/.1/etc/ueberuns/ueberuns . Sie ist eine mittlerweile im 27. Jahr überregional erscheinende Tageszeitung mit einer verkauften Auflage von rund 60.000 Exemplaren und konkurriert in diesem Marktsegment hauptsächlich mit der SZ, der FAZ und der FR. Die taz positioniert sich links, respektlos gegenüber der Macht, intelligent unterhaltsam und konzernunabhängig.
Die taz ist aber nicht nur die Zeitung, sondern auch die taz, die tageszeitung. Verlagsgenossenschaft eG, die als Holding der taz-Unternehmensgruppe die taz herausgibt - http://www.taz.de/pt/.1/etc/geno/genossenschaft. Die taz-Genossenschaft ist eine Konsumgenossenschaft mit einem Kern Produktivgenossenschaft. Sie gehört – mit kontinuierlich steigender Tendenz - mehr als 6.800 Mitgliedern, die statistisch knapp zwei Genossenschaftsanteile à 500 Euro halten. Die etwa 250 Mitarbeitenden der taz verfügen mit der „Versammlung der Mitarbeitenden“ in der Genossenschaft über ein eigenes souveränes Organ, das ihnen Sonderrechte einräumt und in freier und geheimer Wahl die Mehrheit der Vorstandes wählt.
Die taz-Genossenschaft hat den Zweck, den elementaren Wert „Konzernunabhängigkeit“ zu bewahren und die Redaktion vor den Zumutungen und Beeinflussungen durch Kapitalinteressen zu schützen. Die zahlreichen Mitglieder repräsentieren aber auch ein Milieu, das politischen Zusammenhängen besondere Aufmerksamkeit zollt. Die GenossInnen verstehen ihre Einlage in die taz als politische Intervention und erwarten als „politische Rendite“ den Fortbestand und die Fortentwicklung der taz und ihres unabhängigen Journalismus.

Analog zum Preis der taz für „HeldInnen des Alltags“ - http://www.taz.de/panter -, mit dem ein vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement von einzelnen Personen ausgezeichnet wird, ist die taz-Genossenschaft auch Mitinitiatorin des „Preis der Arbeit“, der in diesem Herbst erstmalig vergeben werden soll (siehe pdf-Dokument im attachment). Mit einem Publikums- und einem Jury-Preis soll ein Unternehmen prämiert werden, das im Gegensatz zu der von Öko-Marketing motivierten Symbolik, mit der die sogenannten global player unter dem Schlagwort „corporate social responsibility“ von Lobbyverbänden wie „econsense“ einzelne ethische Engagements vermarkten lassen, besondere Unternehmensverantwortung für Produktion, Produkt und ProduzentInnen wirklich umfassend praktiziert. Ein Thema, das auch in den Kern des Selbstverständnisses von UnternehmensGrün trifft, das als Partner das „Forum Zukunftsökonomie“ - http://www.forum-zukunftsoekonomie.de -, das diesen Preis vergibt, unterstützt. In den millionenstarken Auflagen der Medien (verdi-publik, vorwärts, einblick, verbraucher konkret, bund-magazin und taz) der beteiligten Initiatoren wird das Publikum aufgefordert, bis zum 31.7.2006 jene Unternehmen zu nennen, die aus Sicht der Leserinnen und Leser preiswürdig befunden werden.

Sie kennen ein preiswürdiges Unternehmen? Dann mailen Sie Ihren Vorschlag an geno@taz.de oder faxen Sie ihn an die taz Genossenschaft (0 30) 25 90 25 16 oder schicken Sie ihn per Post an Postfach: 610229, 10923 Berlin.


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  _/_/_/_/_/  _/_/_/_/  _/_/_/_/   Andreas Bull    abu@taz.de
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