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Presseberichte über UnternehmensGrün

Portrait von UnternehmensGrün Vorstand Gottfried Härle in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagsszeitung vom 16. März 2008
(jpg, 1 MB) 

Vorstand Gottfried Härle im 'profil: grün' (03-2007) zum Papier 'grüne Marktwirschaft' aus der Bundestagsfraktion (pdf)

Gesprächsrunde über "Zukunft der Gewerbesteuer" mit "UnternehmensGrün" in Lampertheim - Lampertheimer Zeitung vom 27.01.2007 und morgen web

UnternehmensGrün-Vorstand Gottfried Härle im Handelsblatt vom 16.11.2006: 'Grüne Realos wollen bei Selbstständigen punkten' (Seite 2)

Bericht in der taz Berlin lokal vom 19.8.2006 über die Diskussionsveranstaltung mit Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linkspartei.PDS) und Oswald Metzger, den finanzpolitischer Sprecher der Grünenfraktion in Baden-Württemberg

UnternehmerPraktikum Presseresonanz: Stuttgarter Zeitung (23.08.2006), Stuttgarter Nachrichten (23.08.2006)

Presseartikel in der Schwäbischen Zeitung vom 01.06.2006 zu der Anhörung von UnternehmensGrün-Vorstand Eugen Schlachter als Sachverständiger des Wirtschafts- und Finanzausschusses des Bundestags.

'Das Prinzip Hoffnung reicht nicht' - Gottfried Härle zur Beschäftigungsquote im Schrägstrich März 2006

Leserbrief von Vorstand Andreas Buchner zu '200 € für einen Molch' in der FTD (06.03.2006)

Presseberichte von der Messe 'Grüne Wirtschaft' (14.11.2005): Tagesspiegel, Märkische Allgemeine (pdf)

SPIEGEL ONLINE - 07. Oktober 2005: Öko-Angriff auf den DIHK (pdf)

Stutgarter Zeitung vom 24. Sept. 2005: Es menschelt nauf bis zu Gottvaters Füß (pdf)

Ärger um DIHK-Meinung - Solarthemen vom 22. Sept. 2005 (pdf)

Kammern: Im Streit - Die Zeit vom 15. Sept. 2005 (pdf)

Frankfurter Rundschau online vom 11.07.2005: Mittelstand als Vorbild - Viele kleinere Firmen zeigen hohe soziale Verantwortung (pdf)

Frankfurter Rundschau online vom 08.07.2005: Netz für nachhaltiges Wirtschaften wächst (pdf)

Südwest Presse vom 20.10.2004: BASEL II - Banksprecher Eugen Schlachter kritisiert die Regulierungswut und zu viele neue Vorschriften - "Regulierung statt Sachverstand"

Schnuppertage Unternehmenspraxis: UnternehmensGrün vermittelt interessierte Bundestagsabgeordnete an UnternehmensGrün-Mitglieder. Dazu Financial Times Dtl. und das Stuttgarter Wochenblatt

'Small is beautiful': Presseberichte von der Jahrestagung 08. Nov. 2003 in Leipzig: Sächsische Zeitung und Leipziger Volkszeitung

Vollversammlung auf der grünen Baustelle: Schwäbische Zeitung vom 16. juni 2003

SPD will keine Abstriche am KfW-Gesetz: Börsen-Zeitung vom 8. Mai 2003

Von der Schnittblumenlobby und den Hundefutter-Freunden: Schwäbische Zeitung vom 21.02.2003

Kündigungsschutz - Eine Regelung wie in Spanien: taz vom 21.01.2003

Alterssicherung -Unternehmer in die Rentenkasse: VDI nachrichten vom 08.11.2002

Ökologie als Standortvorteil: Wirtschaftsverband gründet Regionalgruppe (Rhein-Main): FAZ vom 16.02.2002

Nachhaltigkeit statt Wahlgeschenke: Interview mit Johannes Angele vom 07.08.2001

Finanzierung des Mittelstands: Schwäbische Zeitung vom 15.10.2001

 

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Ökologie als Standortvorteil: Wirtschaftsverband gründet Regionalgruppe

as. MÖNCHBERG. Im kleinen Luftkurort Mönchberg (Kreis Miltenberg) befindet sich seit Herbst vergangenen Jahres in einer ehemaligen Lagerhalle ein Dienstleistungszentrum für ökologisch orientierte Bauherren. Der aufwendig hergerichtete "Alte Obstkeller" bot den passenden Rahmen für die Gründung einer Regionalgruppe Rhein-Main des Verbands zur Förderung umweltgerechten Wirtschaftens "UnternehmensGrün". Man wolle mit dem Zusammenschluß auch ein Zeichen setzen gegen eine Entwicklung, die der Ökologie keine besondere Bedeutung mehr einräume, sagte Initiator Peter Syndikus. Er zitierte aus der jüngsten Untersuchung des Manager-Magazins, wonach die Umweltorientierung für das Image eines Unternehmens enorm an Bedeutung verloren und von Rang zwei (1991) auf den vorletzten zwölften Platz abgerutscht sei. Dieser Trend müsse gebrochen werden, forderte Syndikus.

"UnternehmensGrün" war 1992 von baden-württembergischen Unternehmern gegründet worden. Der Verband sei politisch und finanziell unabhängig, hoben die Vorstandsmitglieder Jan-Karsten Meier und Elmar Sing hervor. Nach ihren Worten sind die Mitglieder kleine bis mittelständische Betriebe, die den verschiedensten Branchen entstammen. "UnternehmensGrün" hat heute rund 300 Mitglieder. Ihnen ist gemeinsam, daß sie sich für eine ökologische Ausrichtung und Erneuerung der Wirtschaft einsetzen.

Auch wenn die Umweltorientierung derzeit nicht hoch im Kurse steht, sind die Mitglieder davon überzeugt, daß der Umweltschutz nicht das Ende des Wirtschaftsstandorts Deutschland, sondern dessen Zukunft bedeutet. "UnternehmensGrün" versteht sich als umweltorientierte Standesorganisation und Lobbyist ökologisch ausgerichteter Unternehmen. In Gesprächen mit Politikern, Ministerien, Parteien und Verbraucherorganisationen versucht der Verband, ökologische Konzepte in die öffentliche Diskussion einzubringen und auf die Umwelt- und Steuergesetzgebung sowie die Förder- und Investitionspolitik Einfluß zu nehmen. Meier hob hervor, daß der Verband nicht nur Kontakt zu den Grünen suche, sondern auch zu den anderen Parteien.

Inzwischen wird auch die rot-grüne Regierung für ihre Reformmüdigkeit angesichts der anstehenden Bundestagswahl kritisiert. "UnternehmensGrün" setzt sich unter anderem für eine Entbürokratisierung der 325-Euro- Arbeitsverhältnisse ein. Mit Erfolg wandte man sich gegen die beabsichtigten Kürzungen beim Marktanreizprogramm zugunsten erneuerbarer Energien.

Den traditionellen Interessenverbänden der Wirtschaft hält der Verband vor, die Verwirklichung ökologischer Konzepte mit kurzsichtigen Argumenten zu behindern und vor allem das Wohl der großen Konzerne im Blick zu haben. Geschäftsführerin Britta Kurz legte Wert auf den Aspekt der Vernetzung. Der Verband bietet nach ihren Worten den Mitgliedern ein Forum zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Hilfe.

Ansprechpartner für die Regionalgruppe Rhein-Main des Verbands "UnternehmensGrün" ist Peter Syndikus. Er ist unter der Rufnummer 0 60 20/30 15 57 oder -5 58 (Fax) zu erreichen. Die Geschäftsstelle in Stuttgart hat die Rufnummer 07 11/6 15 95 10. [...]

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Kreditnehmer müssen die Hosen noch mehr runterlassen

DIETMANNS (ja) - Die Regelungen des Baseler Ausschusses für internationale Bankenaufsicht haben auf die Finanzierung der mittelständischen Wirtschaft erhebliche Auswirkungen. Eugen Schlachter, Diplom-Bankbetriebswirt und Vorstandsmitglied des Wirtschaftsverbandes UnternehmensGrün, informierte bei einer Abendveranstaltung über die neuesten Entwicklungen.

Eugen Schlachter legte zunächst dar, welche gesetzlichen Auflagen die Kreditinstitute bei der Kreditgewährung zu erfüllen haben. Es sind dies insbesondere Meldepflichten nach dem Kreditwesengesetz (KWG), die Anforderungen an die Einsicht in die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer (§ 18) und die organisatorischen Anforderungen für Handelsgeschäfte. Besonders belastend wirkt sich der Zwang zur Umsetzung von Risikosteuerungssystemen aus. Freilich, so Schlachter, seien Risikosteuerungselemente notwendig. Ebenso die Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer. "Die Banken müssen ihre Risiken im Griff haben, denn der Volkswirtschaft insgesamt ist nicht gedient, wenn die Banken hohe Kreditausfälle haben", betonte er. Allerdings habe die Regelungsdichte einen Haken - allen diesen Regelwerken sei gemeinsam, dass sie mit wenigen Ausnahmen jede Unterscheidung zwischen großen und kleinen Bankinstituten oder aber großen und kleinen Unternehmen vermissen lassen, krittelte der Referent.

Eine neue Betrachtung des Kreditgeschäftes rolle auf Banken und ihre gewerblichen Kunden mit den Vorschlägen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht (Basel II) zu. Bei höheren Risiken müssen die Banken ab 2005 entsprechend viel Eigenkapital vorhalten, bei niedrigeren Risiken aber auch weniger! Die Risikoklassifizierung solle durch Ratings der Kreditnehmer festgelegt werden. "Egal ob diese Ratings von externen Unternehmen oder bankintern erstellt werden - die Kreditkosten werden steigen", stellte Schlachter nüchtern fest Es sei davon auszugehen, dass Kreditvergaben an noch höhere formale Vorgaben gebunden sind als heute schon. Schlachter empfahl deshalb, die Administration im Unternehmen schon jetzt auf die erhöhten Anforderungen einzustellen. Überdies brach er eine Lanze für seine Branche bei der Frage nach den Kreditsicherheiten: "Eine gute Besicherung von Krediten hilft natürlich, die Finanzierungskosten zu senken". Der UnternehmensGrün-Vorstand verwies in diesem Zusammenhang auf die Lobbyarbeit des Verbandes. Entgegen der ursprünglichen Vorstellung, seien zukünftig bankinterne Ratings möglich. Ebenso sei die Benachteiligung der langfristigen Kredite aufgehoben worden.

Schwäbische Zeitung, 15. Oktober 2001

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